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Bahrain (15/197)

Das Königreich Bahrain ist ein kleiner Inselstaat im Persischen Golf zwischen Saudi-Arabien und Katar. Es besteht aus einer Hauptinsel und 32 kleineren Inseln.

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Die Küche Bahrains ist arabisch. Die Beduinen, die durch das Land zogen ernährten sich fast ausschließlich von Fisch und Meeresfrüchten, Datteln und Kamelmilch, denn sehr viel mehr hatte das Land nicht zu bieten. Erst später als Bahrain zum Handelsposten wurde und immer mehr Menschen sich permanent auf den Inseln niederließen, kamen Einflüsse aus anderen arabischen Ländern hinzu, vor allem aus dem Libanon. Auch Perser, Inder und Europäer hinterließen ihre Spuren und brachten neue Zutaten ins Land.
Heute unterscheidet sich die Küche Bahrains kaum von anderen Küchen des mittleren Ostens und man findet die typischen Gerichte und aromatischen Gewürze, die für die arabische Küche prägend sind.

Aufgrund des trockenen Klimas gibt es immer noch kaum Landwirtschaft und Viehzucht auf den Inseln Bahrains, so dass die meisten Lebensmittel eingeführt werden müssen. Ausnahmen sind Fisch und Meeresfrüchte, die der Persische Golf reichlich liefert und insbesondere Datteln, die in Bahrain angebaut werden und besonders süß sein sollen. Sie werden, ebenso wie andere Früchte, häufig zusammen mit Fleisch gekocht, als Füllung verwendet und zur Herstellung von diversen Süßspeisen genutzt.
Zu den weiteren Grundnahrungsmitteln gehören vor allem Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen. Zu fast allen Gerichten wird Fadenbrot gereicht. Auch Reis oder Couscous kommen häufig als Beilage auf den Tisch.
Gewürzt wird mit typisch arabischen Gewürzen wie Kurkuma, Kardamom und Koriander, Nelken, Kreuzkümmel, Zimt, Muskat, Safran und Zimt. Auch Zitrone, Joghurt Olivenöl und Granatapfelsirup kommen häufig zum Einsatz.
Insgesamt ist die Küche Bahrains sehr vielseitig und gesund und die Einwohner haben eine hohe Lebenserwartung.
Kaffee spielt, wie in vielen arabischen Ländern, eine sehr große Rolle in Bahrain. Er wird auf eine bestimmte Art und Weise zubereitet und mit Kardamom, Safran und Rosenwasser aromatisiert. Ein zweite Tasse Kaffee darf niemals abgelehnt werden, dies gilt als höchst unhöflich.

Bei den Mahlzeiten gelten die Regeln des Islam. So bleiben in der Regel Männer und Frauen beim Essen unter sich. Es gibt kein Schweinefleisch oder Alkohol und gegessen wird ausschließlich mit der rechten Hand, da die linke Hand als unrein gilt.


MENÜ

Vorspeise:
Baba Ghanoush 
Auberginenmus mit Tahin
und
Khubz 
Arabisches Fladenbrot

Hauptspeise:
Machboos Ala Djaj
Gewürzter Reis mit Huhn

Nachspeise:
Halwa Bahraini
Arabisch gewürztes Zuckergelee

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Das richtige Menü für Bahrain war schnell gefunden. Diesmal lag die Herausforderung eher im Einkauf. Um ein original bahrainisches Machboos zuzubereiten darf nämlich eine Zutat auf gar keinen Fall fehlen, und zwar getrocknete Limetten namens Loomi. Da wir vor einigen Wochen schon mal vergeblich sämtliche Asia-Läden in der Umgebung danach abgesucht hatten – für ein anderes Rezept, außerhalb der Schlemmerweltreise – wusste wir schon dass es nicht einfach werden würde. Nach ein bisschen Recherche im Internet fanden wir aber heraus dass man sie im persischen Supermarkt bekommen kann. Und tatsächlich – im einzigen persischen Supermarkt der Stadt wurden wir fündig! Und die Pistazien für die Nachspeise gab es dort auch zu einem bezahlbaren Preis.


REZEPTE

Baba Ghanoush 
Auberginenmus mit Tahin

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Baba Ganoush ist im ganzen arabischen Raum bekannt und wird gerne als das als Dip oder als Beilage zu Schawarma oder Falafel gegessen.

Zeitaufwand:
30 Minuten + 45-60 Minuten Backzeit

Zutaten:
Für 2-4 Personen

1 große Aubergine
3 Knoblauchzehen (mit Schale!)
2 EL Tahin
1 EL Sesamkörner
2 EL Zitronensaft
1-2 EL Olivenöl
2 EL frische Petersilie
1 Prise Chili
1/2 TL Kreuzkümmel
1 TL Paprikapulver
Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
Den Backofen auf 200° vorheizen.

Die Aubergine halbieren und mit den Schnittflächen nach unten zusammen mit den ungeschälten (!) Knoblauchzehen auf ein Backblech legen. Die Auberginenschale mit einem Messer mehrfach einstechen und im Ofen für 45-60 Min backen. Die Schale sollte dabei schrumpelig und fast schwarz werden und dass Fruchtfleisch sollte ganz weich sein.

Nach ca. 30 Minuten bereits die Knoblauchzehen aus dem Ofen nehmen, Schale entfernen und beiseite stellen.

In der Zwischenzeit Sesam in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Öl anrösten und Petersilie fein hacken.

Aubergine aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Das Fruchtfleisch aus der Schale kratzen und zusammen mit den gebackenen Knoblauchzehen in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken. Wer das Mus feiner haben möchte kann auch einen Zauberstab oder Küchenmaschine verwenden.

Nun die gerösteten Sesamkörner (evtl. ein paar aufheben als Deko), Tahin, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Chili sowie 1 EL Petersilie dazugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Paprikapulver mit dem Olivenöl vermengen und über das Mus träufeln. Mit etwas geröstetem Sesamsamen bestreuen und mit der restlichen Petersilie garnieren. Mit Fladenbrot servieren.

Unsere Wertung:
Baba Ganoush ist ähnlich wie Hummus, schmeckt aber noch viel leckerer. Da die Auberginen von alleine im Ofen backen, ist auch der Aufwand kaum größer und lohnt sich auf alle Fälle.
8,5/10 Punkte


Khubz 
Arabisches Fladenbrot

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Khubz ist das traditionelle Brot Bahrains, wird aber nicht nur dort gegessen. Das Fladenbrot ist Grundnahrungsmittel auf der gesamten Arabischen Halbinsel, im Libanon, in Syrien und Jordanien.
Normalerweise wird es im Tandour gebacken, ein zylindrischer Ofen aus Ton auf dessen Boden ein Feuer entfacht wird. Wenn die Wände des Ofens ganz heiß sind wird der dünn gezogene Teig an die Wand des Ofens geworfen, wo es in nur wenigen Minuten über dem offenen Feuer gebacken wird.
Die folgende Variante soll auch im heimischen Backofen funktionieren. Wir sind gespannt…

Zeitaufwand:
30 Min. + 2 Stunden 20 Min. Gehzeit + 30 Minuten Backzeit

Zutaten:
Für 8 Fladen

500 g Mehl
20 g Hefe
1/4 Liter lauwarmes Wasser
1 TL Öl
1 TL Salz

Zubereitung:
Mehl in eine große Schüssel sieben und gut mit dem Salz vermischen.

In der Mitte eine Mulde formen, Hefe hinein bröseln und etwas lauwarmes Wasser dazugeben. Dann rühren bis sich die Hefe aufgelöst hat.

Das restliche Wasser nach und nach dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Er sollte nicht mehr an den Händen kleben.

Den Teigball von allen Seiten gut mit dem Olivenöl einreiben, damit er an der Oberfläche nicht austrocknet. Zurück in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort für ca. 1-2 Stunden gehen lassen. Der Teig sollte sich in etwa verdoppelt haben.

Teig nochmals kurz durchkneten, in 8 kleine Bällchen aufteilen und diese jeweils zu ca. 1/2 cm dicken, runden Fladen ausrollen. Fladen jeweils auf ein Tuch legen und nochmal für 20 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 225 Grad vorheizen. Backblech einfetten und im Ofen heiß werden lassen. Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Fladen auf das Backblech legen und in den Ofen schieben.

10 Minuten backen, Fladen umdrehen und für weitere 5 Minuten backen. Die Brote sollten noch weich sein und in der Mitte eine Tasche haben.

Unsere Wertung:
Uns sind die Brote leider zuerst etwas zu knusprig geraten. Dann haben wir die Backzeit etwas reduziert uns sie waren besser, aber etwas zu blass. Es empfiehlt sich also ein klein wenig mit der Backzeit zu experimentieren, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen. Geschmacklich waren sie jedenfalls nicht schlecht und passten hervorragend zum Auberginendip.
6
/10 Punkte


Machboos Ala Djaj
Gewürzter Reis mit Huhn

Machboos Ala Djaj 1   Machboos Ala Djaj 2

Man sagt, man hat Bahrain nicht wirklich bereist, wenn man kein Machboos gegessen hat. Es gilt als Nationalgericht Bahrains, obwohl es – ebenso wie die beiden Vorspeisen – auch in anderen arabischen Ländern zubereitet wird. 
Man kann es auch mit anderen Fleischsorten wie Lamm oder Fisch zubereiten, aber die Variante mit Huhn ist wohl die häufigste Variante der bahrainischen Küche. Um dieses Gericht möglichst authentisch zuzubereiten dürfen vor allem zwei Zutaten nicht fehlen: Baharat Gewürzmischung und die bereits erwähnten Loomi.

Zeitaufwand:
2 Stunden

Zutaten:
Für 4-6 Personen

500 g Basmati Reis
1 kg Huhn
2 große Tomaten
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1,5 cm frischer Ingwer
2-3 getrocknete Limetten (Loomi)
1 grüne Chili
3 EL Ghee
3 EL Olivenöl
700 ml Hühnerbrühe
1 EL Baharat
1 TL Kurkuma
1 Zimtstange
5 Kardamom Kapseln
3 Nelken
2-3 TL Salz (nach Geschmack)
2 EL gehackter frischer
Koriander
2 EL gehackte frische Petersilie
50 g Rosinen
50 g Pinienkerne
1 EL Rosenwasser

Zubereitung:
Hühnerbrühe kochen.

Tomaten würfeln, Zwiebeln würfeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Chilischote halbieren und Kerne entfernen.

Baharat, Kurkuma und ein TL Salz vermischen. Die der Gewürzmischung auf der Haut vom Huhn verreiben.

Ghee in einer großen Pfanne mit hohem Rand erhitzen, Zwiebeln bei mittlerer Hitze für 10-12 Minuten goldbraun anbraten.

Ingwer, Knoblauch und Chilihälften dazu geben und weitere 2 Minuten braten.

Die zweite Hälfte der Gewürzmischung dazu geben und gut durchrühren. Huhn in die Pfanne geben und auf jeder Seite für paar Minuten mitbraten.

Tomatenwürfel dazugeben und alles gut vermischen.

Limetten einstechen und zusammen mit der Zimtstange, Kardamomkapseln und den Nelken dazu geben.

Mit der Hühnerbrühe angießen und mit geschlossenem Deckel für 1 Stunde leicht köcheln lassen. Das Huhn sollte von der Flüssigkeit bedeckt sein.

Währenddessen den Reis waschen und für ca. 1 Stunde einweichen.

Nach der Kochzeit Huhn aus dem Topf nehmen und mit der Haut nach oben auf ein gefettetes Backblech (oder in eine Auflaufform) legen . Haut mit etwas Öl bestreichen und im Ofen grillen bis es braun und knusprig ist.
(Wenn der Backofen über keine Grillfunktion verfügt, kann man das Huhn auch in der Pfanne mit etwas Olivenöl von allen Seiten knusprig anbraten.)

Reis abgießen und zusammen mit 3/4 der gehackten Kräutern in den Topf geben (einen kleinen Teil der Kräuter zur Deko aufheben). Alles gut verrühren und zum Kochen bringen, evtl. mit Salz abschmecken. Hitze reduzieren und bei offenem Deckel köcheln lassen bis die Flüssigkeit an der Oberfläche verschwunden ist.

Den Reis für 30 Minuten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme kochen lassen.

In der Zwischenzeit die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne anrösten, dann Rosinen dazu geben und unter ständigem Rühren für 1-2 Minuten leicht anbraten.

Fertigen Reis auf einer großen Servierplatte verteilen, mit Rosenwasser besprenkeln, Pinienkerne und Rosinen darübergeben und mit dem Rest der Kräuter bestreuen.

Unsere Wertung:
Absolutes Highlight unserer bisherigen Schlemmweltreise! Durch das Kochen im gewürzten Hühnersud wird der Reis unglaublich geschmackvoll und das lange, sanfte Dämpfen im Topf sorgt für eine wunderbar zarte Konsistenz. Die Gewürze harmonieren perfekt und vor allem der Geschmack der Loomi gibt dem Gericht eine ganz besondere orientalische Note. (Es lohnt sich also unbedingt sich auf die Suche danach zu machen!) Den letzten Schliff bekommt das Machboos durch die leckeren Pinienkerne und die Süße der Rosinen und das knusprig gegrillte Huhn setzt dem ganze noch die Krone auf. An diesem Rezept gibt es wirklich absolut gar nicht zu meckern und es gibt zum ersten Mal die volle Punktzahl!
10
/10 Punkte


Halwa Bahraini
Arabisch gewürztes Zuckergelee

Bahraini Halwa 1   Bahraini Halwa 2

Halwa heißt auf arabisch eigentlich einfach nur „Süßspeise“ und das bahrainische Halwa ist – schon allein optisch – völlig anders als das, welches man z.B. aus der Türkei kennt.
Das Rezept stammt ursprünglich von der tansanischen Insel Sansibar und wurde von Handel treibenden Omanis in den mittleren Osten gebracht.
Ein anderer Name für diese Gericht ist Halwa Showaiter.

Zeitaufwand:
2 Stunden inkl. Ziehzeit für den Safran

Zutaten:
Für 10-12 Personen

450 g Zucker
650 ml Wasser + 120 ml für die Stärkemischung
2 TL Zitronensaft
30 g Butter
½ EL + ¼ TL gemahlener Kardamom (für die Butter)
½ EL + ¼ TL Zimt (für die Butter)
5 Safranfäden
80 g Maisstärke
Rote Lebensmittelfarbe
180 ml Öl
1½ EL Rosenwasser
40 g Pistazien
40 g Mandeln
40 g Walnüsse
1 EL Sesamsamen

Zubereitung:
Safranfäden mit 1 EL heißem Wasser übergießen und 60 Minuten ziehen lassen.

Nüsse in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten, grob hacken und beiseite stellen.

Butter erhitzen und für ca. 3 Min bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dann in einer Schüssel mit ¼ TL Zimt und ¼ TL Kardamom verrühren und beiseite stellen.

Stärke, Rosenwasser und Lebensmittelfarbe mit 120 ml Wasser glatt rühren. Es dürfen keine Klumpen entstehen.

650 ml Wasser in einen Topf geben, Zucker, Safranwasser und Zitronensaft dazu geben und bei mittlerer bis hoher Hitze zum kochen bringen. Dann Stärkemischung einrühren und Hitze reduzieren. Ab jetzt ist die Gesamtkochzeit 45 Minuten.

Zuerst 5 Minuten bei geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Dann nach und nach das Öl einrühren und weitere 5 Minuten zugedeckt leicht köcheln lassen.

Danach 20 Minuten ohne Deckel köcheln lassen und dabei ca. alle 5 Minuten umrühren.

Kardamom und Zimt hineingeben und unter stetigem Rühren weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Sollte sich auf der Oberfläche noch überschüssiges Öl befinden, kann es nun mit einem Esslöffel abgeschöpft werden. Dann Gewürzbutter hinzufügen und für weitere 5 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen.

Topf vom Herd nehmen und ¾ der Nüsse untermischen. Masse in eine Form oder Schüssel geben und mit Sesam und den restlichen Nüssen bestreuen.

Bei Zimmertemperatur abkühlen lassen und fest werden lassen. In abgekühltem Zustand ist die Konsistenz ähnlich wie die eines Wackelpuddings.

Unsere Wertung:
Zuerst waren wir sehr begeistert. Das Gericht war perfekt gelungen und sah toll aus. Außerdem schmeckte es sehr arabisch und war somit der optimale Abschluss für unser Menü. Schon am nächsten Tag hatten wir allerdings nicht mehr so viel Lust die reichlich übrig gebliebenen Reste zu verspeisen… 
6,5
/10 Punkte


UNSER FAZIT:

Bahrain war rundum gelungen und es gab viel Neues zu entdecken. Baba Ghanoush kommt in Zukunft regelmäßig auf den Tisch und Machboos lieferte einen ungeahnten kulinarischen Höhepunkt. Satt und gut gelaunt machen wir uns also auf den Weg nach Bangladesch.


REZEPTIDEEN UND INSPIRATION:

https://www.cuisimonde.com/die-kuechen-asiens/vorderasien/die-kueche-bahrains.html
http://www.safaritheglobe.com/bahrain/culture/food-drinks/
http://www.veggi.es/baba-ganoush-auberginen-sesam-paste/ http://www.daringgourmet.com/2013/01/19/baba-ganoush/
http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/brot_backen/brotbacken/fladenbrote.htm http://www.food.com/recipe/traditional-bahraini-chicken-machboos-machbous-304034
http://www.daringgourmet.com/2013/03/25/chicken-machboos-bahraini-chicken-rice/
http://www.halalhomecooking.com/mena-cooking-club-bahraini-halwa/
http://www.196flavors.com/2014/03/26/bahrain-halwa-bahraini/